Der Sender DASDING sendet bis Weihnachten jeden Abend ab 22.00 Uhr einen aktuellen Livekonzert-Mitschnitt aus diesem Jahr. Darunter sind z.B. Die Toten Hosen (heute!), Sportfreunde Stiller, Beatsteaks, Deichkind...
Heute bekam ich Spam vom Nikolaus. Ich solle mein Türchen vom (online) Adventskalender öffnen. Es gäbe Überraschungen, jeden Tag eine neue.
Und in der Tat – die verlinkte Seite dürfte bei einigen für Überraschungen sorgen. Denn wer das Kleingedruckte liest erfährt, dass für die Nutzung dieses Adventskalenders 97€ fällig werden.
Aber zum Glück gibt es ja das Widerrufsrecht, welches bei den AGB in einem freundlichen blauen Kasten vorgestellt wird: Der Kunde hat das Recht, den Vertrag innerhalb von zwei Wochen ohne Angabe von Gründen schriftlich zu widerrufen. Außer: Er hatte sich bereits eingeloggt »sei es durch Eingabe der Logindaten oder durch Nutzung eines automatischen Login-Links«. Pech.
Die Abzocker-Firma ist übrigens eine Ltd. mit Sitz im Vereinigten Königreich.
Kaioo hat seine Software aktualisiert und ist damit erstmalig sinnvoll benutzbar. Endlich funktioniert Tabbed-Browsing bei den meisten Links und der Login mit Passwort-Manager ist möglich. Fazit: Zwar immernoch übermäßiges Ajax-Getrickse, welches bestimmt irgendwann zu einem Problem für die Programmierer werden wird, aber ein gewisser Fortschritt für die Anwender.
Update Mai: Eigene Mitgliedschaft bei Kaioo beendet. Langweilig.
1. Nimm das nächste Buch in deiner Nähe mit mindestens 123 Seiten.
2. Schlage Seite 123 auf.
3. Suche den fünften Satz auf der Seite.
4. Poste die nächste drei Sätze.
Ein Griff ins Bücherregal und ich habe »Das Jazzbuch« von Joachim–Ernst Berendt in der Hand:
Kenny Clarke erzählt: »Man fing an, über Bird« (Charlie Parker) » zu sprechen, weil er wie Lester Young auf dem Altsaxophon blies. Deshalb befaßten sich sie Leute mit Bird.
Hmm, das Buch steht schon lang im Regal. Zur Zeit beschäftige ich mich doch eher mit technischen Fachbüchern. Weiter geht das Stöckchen wie das letzte auch an Jürgen, damit er mal wieder etwas schreibt.
Von Truecrypt ist die neue Version 5.0 erschienen, die jetzt auch das Verschlüsseln der kompletten Systempartition erlaubt. Da heute die Server von www.truecrypt.org teilweise überlastet waren, habe ich für die Ubuntu– und die Windowsversion einen Downloadmirror erstellt.
Die GPG-Signaturen sind auch dabei, die öffentlichen Schlüssel dazu gibts von truecrypt.org.
Edit: Seit dem 12. Februar gibt es nun die Version 5.0a. Mein Downloadmirror ist damit obsolet.
Edit: Am 10. März ist Version 5.1 erschienen.
Edit: Version 5.1a: 17. März.
Edit 7.12.2008:
Der Vollständigkeit halber: Seit dem 1. Dezember ist 6.1a die aktuelle Version.
Auf den Seiten des FoeBuD e.V. (Verein zur Förderung des öffentlichen bewegten und unbewegten Datenverkehrs) gibt es Torpark zum Download, ein fertig konfiguriertes Bundle mit TOR und dem portablen Firefox, das anonymes Benutzen des Internets erlaubt.
Eine Alternative dazu ist JonDonym, ebenfalls ein lokaler Proxy, mit dem verschiedene (kostenlose und kostenpflichtige) anonymisierende Routings genutzt werden können.
Instant Messaging geht sicher mit Jabber. Einen Account haben wahrscheinlich sowieso die meisten, es ist bei GMX, web.de, GoogleTalk und freenet automatisch dabei. Alternativ gibts einen Account (bisher ohne Vorratsdatenspeicherung) bei www.jabber.ccc.de.
Als Client bietet sich Miranda an, der z.B. mit dem OTR-Plugin die Kommunikation zwischen zwei Benutzern verschlüssel kann (übrigens auch dann, wenn man ICQ benutzt – da ist es eigentlich noch wichtiger).
(Natürlich sollte man immer genau wissen, was man tut, wenn man auch wirklich anonym bleiben will. Nichts ist so gefährlich, als wenn man sich in trügerischer Sicherheit fühlt.)
Wenn wir schon dabei sind, hat jemand Erfahrungen mit Anonyphone?
Heute kam bei SWR2 Forum eine sehr interessante Diskussion zum Thema Mathematik (»Abstrakt oder sinnlich – Wie kann man Mathematik angemessen vermitteln?«) anlässlich des Jahres der Mathematik.
Leider habe ich nur einen kurzen Teil davon hören können, aber zum Glück bietet der SWR die Sendung zum Nachhören auch im Internet an, entweder als Podcast oder als Livestream.
Dann wäre da noch Kaioo, ein wirklich »soziales« Netzwerk, das einer gemeinnützigen GmbH gehört und vorgesehen ist, dass alle Werbeeinnahmen an von den Benutzern gewählte wohltätige Organisationen gespendet werden. Eine gute Idee, selbst der Spiegel ist bereits darauf aufmerksam geworden. Leider ist das Benutzerinterface bisher gewöhnungsbedürftig bis unbenutzbar.
Darüber hinaus gibt es eine unzählige Anzahl an weiteren Communities, z.B. Kennzeichenweb, uns.de und so viele andere.
Aber auch wenn in einer Community alles stimmt, ohne Nutzer geht nichts. Vielleicht ist in einem Jahr schon eher abzusehen, welche Netzwerke überlebt haben und was sich lohnt, genutzt zu werden.
Ich für meinen Teil jedenfalls werde nicht allzuviel Zeit und Mühe in diese Netzwerke investieren und würde mich freuen, wenn einige Leute kapieren würden, dass man auch ohne StudiVZ Nachrichten an andere Internet-Nutzer schicken kann. Das heißt dann E-Mail und ist sogar richtig komfortabel und machmal auch sicher.
Angeregt durch Aarons Blog-Eintrag habe ich beim heutigen Überflug um 18:13 (drei Minuten lang) erfolgreich die Packet-Radio-Mailbox der ISS empfangen.
Heute kam Spam an die E-Mail-Adresse, die im Impressum meiner Konzertliste-Domain (und nur da) veröffentlicht ist. Okay, soweit nix neues. Das Subject allerdings machte mich stutzig: »Navigationssystem zum Nulltarif für $VOLLSTAENDIGER_NAME_MEINES_VATERS«. Wie kommen die auf den Namen meines Vaters? Nicht einmal Google findet da etwas...
Abgleich meiner Postadresse (ebenfalls im Impressum zu finden) mit Daten aus dem Telefonbuch? Wenn ja, wozu?
Die beworbene Internetseite gehört einer Firma in Großbritannien, die allerdings auch deutschsprachige Inhalte anbieten und in ihrem Impressum sogar einen Verantwortlichen i.S.d. § 6 MDStV & 6 TDG angeben. Ich habe der Firma einen schriftlichen T5F zukommen lassen, mal sehen, ob eine Reaktion kommt...
Ich befand mich auf einer Jugendmesse in Stuttgart. Auch die Bundeswehr war mit einem Informationsstand vertreten, der Zielgruppe entsprechend war der Messestand »cool gestylt«: Lautsprecherboxen links und rechts des Messestandes versuchten, mit möglichst lauter Musik die benachbarten Messestände zu übertönen. Als ich am Stand vorbei kam, lief gerade »Join Me In Death« von HIM...